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Wir freuen uns die aktuellen Ausschreibungen und laufende Projekte an dieser Stelle bekannt geben zu können und laden ein sich rege daran zu beteiligen.

Unsere Projektlinie, Korrespondenzlinien zwischen Kunst und Wissenschaft aufzuzeigen, die Gegenüberstellung verschiedener medialer und formaler Ansätze sowie neue Formen der Kunstpräsentation, Vermittlung (Bildung) und Publikation zu entwickeln, hat uns seitdem in verschiedene "thematische Räume" geführt.

Es hat sich für uns als fruchtbar heraus kristallisiert, den inhaltlichen Aspekt statt den formalen in den Mittelpunkt unserer Projekte zu stellen. Jährlich haben wir eine große Ausstellung zu essentiellen, tiefgehenden Fragen zusammengestellt und unter folgenden Themen zusammengefasst.

eMOTION. Bewegung und Emotion (2008-2009)
CHAOS. Das Chaos ist immer und überall. (2009-2010)
Das DING. Objekt und/oder Individuum (2010-2011)
Keine Z E I T. Zeitphänomene. Phänomene der Zeit. (2011-2012)
NICHTS. Nichts ist schöner! (2012-2013)
Die Perfektheit und das Fehler (2013-2014)
Augustina träumt - in progressius (2014-2016)

Über 330 internationale Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Malerei, Grafik, Fotografie, Musik, Literatur, Tanz, Installation, Video- und Objektkunst sowie Beitragende aus Wissenschaft, Literatur und Medien wurden bisher in der G.A.S-station präsentiert.

Aktuelle Ausschreibungen 2017:

Das 8. internationale, themenspezifische und spartenübergreifende Ausstellungsprojekt der G.A.S-station startete im September 2017.

Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt 2018
Positionen aus Kunst, Literatur und Wissenschaft

Start für die 2. Runde:
24. November 2017, 19 Uhr
Ausstellung : 28.11.-5.12.2017, Di-Fr 14-18 Uhr

Wir laden herzlich zur Besichtigung des Wachstumsprozesses der ersten Runde von Schein und Spiegelung, ein Relationspositionsprojekt ein. Besonders willkommen sind auch Künstler, Wissenschaftler und Literaten um an diesen Inspirationsfunken anzusetzen und ab 24. November für die zweite Runde ihre Arbeiten und Beiträge einzureichen!

Einreichformular in deutsch als pdf
Begleittextformular in deutsch als word.rtf
(Bitte beide Formulare pdf postalisch/doc via e-Mail ausgefüllt zusenden.
Nur vollständige Einreichungen können berücksichtigt werden)

"Das Ganze ist nicht mehr als die Summe seiner Einzelteile, sondern etwas anderes!"

Das Relationspositionsprojekt bezieht sich auf diese These und soll mit seiner korrespondierenden Thematik Schein und Spiegelung den Zusammenhang zwischen relativen Bezügen und ihren Inter-pretationsmöglichkeiten durch den organisch wachsenden Entstehungsprozess sichtbar machen.

Schon allein das Wort Schein ist mehrdeutig, es kann als Glanz oder Lichtaura aufgefasst werden, aber auch als Trug, Betrug, vordergründig etwas vorzugeben, was sich bei näherer Betrachtung als substanzlos entpuppt. Täuschung, Blendung wird nicht nur im Tierreich als Verführungskunst angewandt, sondern findet gerade in unserer schnelllebigen Kultur und in Zeiten des Überangebotes überaus leichte Beute und ist gang und gäbe.

Spiegelungen faszinieren seit alters den Menschen. Fächerartig öffnet sich hier die Thematik, um nur einige Bedeutungsfacetten anzusprechen: das Sich-im-Spiegel-Erkennen wird biopsychologisch als Zeichen eines Ich-Bewusstseins gedeutet; in physikalischem Sinne ist eine Spiegelfläche ein Reflektor des Lichts; Spiegelung kann man als Mittel zur Reflexion und Erkenntnis auffassen oder darin eine Projektion des Selbst verstehen; betrachtet man sich im Spiegel ist man Beobachter und beobachtetes Objekt zugleich; fungiert der Spiegel oder das Smartphone oft als Durststiller des unermüdlichen Narziss; sieht man in den Spiegel, sieht man das Hinter-einem-Liegende und ist auch ein Blick in die Vergangenheit.

Spiegel

Ich sehe
was ich kenne.
Ich erkenne
was bekannt.
Ich erinnere
was benannt.

Ich schließe rück -
Ach Substanz!
Ich bin sprachlos,
wenn es keine Worte gibt.
Unerfasst gefasst
im Erleben.
Schein

Scheint reich
Ach leicht!
Scheint erhoben
Ach weit oben!
Scheint genial
ohne Mutter_mal.

Leuchtend hell, das Licht
ohne Schwere
ohne Mühe fern und nah
dort und da
schenkt mir der Schein einen Blick
Ach was!
Gedicht: E. Asenbaum

In unserem 8. internationalen, spartenübergreifenden Ausstellungsprojekt wollen wir Beitragende aus Kunst, Wissenschaft und Literatur einladen, diesen Themenkreis in einem wachsenden Prozess über einen Zeitraum von circa einem Jahr aufzufächern.

Eine literarische Skulptur setzt einen Ausgangsimpuls. Das Gedicht, das in den durchscheinenden Platten der Sprachskulptur eingraviert ist, seine Schatten und Reflexionen zeigen sich vieldeutig lesbar und bieten mannigfaltige Ansatzpunkte zum Thema Schein und Spiegelung. Dieser initiale Impuls fordert auf, mit seinem durchscheinenden Charakter Position zu beziehen und eine neue, eigenständige Arbeit zu schaffen.

Wenn Sie sich für das Ausstellungsprojekt der G.A.S-station interessieren, sich beteiligen oder mitarbeiten wollen, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Wir freuen uns auf zahlreiche Einsendungen.

das G.A.S-station-Team
Elisa Asenbaum&Thomas Maximilian Stuck

Ansprechpartner in Berlin: Thomas STUCK, Fon: 030 221 609 312 Mob: 0160 995 78 158
mail: info@2gas-station.net

Ansprechpartnerin in Wien: Elisa ASENBAUM, Fon: 0043 1 533 56 77
mail: elisa@2gas-station.net

Schein und Spiegelung
ein Relationspositionsprojekt 2017/18
Positionen aus Kunst, Literatur und Wissenschaft

Einreichformular in deutsch als pdf
Begleittextformular in deutsch als word.rtf
(Nur vollständige Einreichungen können berücksichtigt werden)

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