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G.A.S-station Berlin versteht sich als experimentelles und interdisziplinäres Projekt zur Entwicklung und Entfaltung von künstlerischen und wissenschaftlichen Aspekten. Eine der Intentionen der G.A.S-station ist es, neue Ausstellungs-, Präsentations- und Publikationskonzepte sowie Ideen zur Kunstvermittlung zu entwickeln.

Das kommende Projekt 2019/20.
11 Jahre kunsT und impulS in der G.A.S-station Berlin
+ Zwischen Freiheit und Diktatur | die Wand
Eröffnung 12. Oktober 2019

2007 schrieben wir unsere Ideale und Ziele in Form von Intentionen nieder und veröffentlichten diese auf unserer Website. Nun, elf Jahre später, wollen wir einen Ein- und Überblick der 11 Jahre Ausstellungszeit und deren Entwicklung geben. Die Publikationen der Werke der über 350 Kunst-, Literatur- und Wissenschaftsbeitragenden werden auf raumfüllenden, großen Objekten präsentiert, wobei sich unsere Publikationen in dreidimensionale Objekte verwandeln werden. Alle Beitragenden dieser 11 Jahre werden in dieser speziellen Präsentation nochmals gezeigt und sind auch eingeladen, sich am Projekt (Wandzyklus und Veranstaltungen) zu beteiligen und mit uns zu feiern!

Im Rahmen dessen startet der Zyklus Zwischen Freiheit und Diktatur | die Wand.

Die Aufschlüsselung unseres kryptischen Keims – dieser absurde Satz, den wir in unserer letzten Ausschreibung mehrmals mitgeschickt haben „Aufgrund der Veränderung in der Gesellschaft sowie in der G.A.S-station Berlin geht Herr Stuck in die Freiheit und Frau Asenbaum wird zur Diktatorin“ – dient als neuer Impuls für einen künstlerischen Diskurs.

Wir laden Künstler und Literaten ein, eine Wand (500x290x50 cm/maximal) im großen Ausstellungsraum der G.A.S-station zu dieser aktuellen Thematik zu bespielen.

Wir wollen eine Auseinandersetzung mit den Antipoden Freiheit und Diktatur auch im übertragenem Sinne anregen. Dabei sind nicht nur die politischen Aspekte und Gradwanderungen zwischen Freiheit und diktatorischem Vorgehen sowie auch der Handlungsspielraum in demokratischen Systemen, die der Freiheit der Marktwirtschaft unterliegen, gemeint, sondern auch eine Reflexion über eigene Wünsche zur Diktion und die Anpassung von Denkgewohnheiten und Vorgangsweisen insbesondere im künstlerischen Schaffen an die gegebenen gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen.

Ab November 2019 bekommt ein/e Künstler_in jeweils für 14 Tage freie Hand, die Wand zwischen Freiheit und Diktatur zu gestalten. Der Zyklus läuft bis in den Herbst 2020.
Die möglichen Termine zur Bewerbung werden Anfang Mai 2019 bekannt gegeben.

Weiters ist ein über das Jahr verteiltes Veranstaltungsprogramm mit Schwerpunkten Literatur (Lesungen, Performance), Film (Videotage, Filmrollen), Wissenschaft (Vorträge, Videodokumentationen), Musik (Installationen, Aufführungen), Führungen und Gesprächen angedacht.

Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge und Anregungen!

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Ansprechpartner in Berlin: Thomas STUCK, Fon: 030 25 966 036 Mob: 0160 995 78 158
mail: info@2gas-station.net

Ansprechpartnerin in Wien: Elisa ASENBAUM, Fon: 0043 1 533 56 77
mail: elisa@2gas-station.net


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